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Sprint-cup Krimi !! [25.10.2010]
Nachdem am vergangenen Sonntag Denny Hamlin sich den Sieg beim TUMS Fast Relief 500 einfuhr und Leader Jimmie Johnson "nur" auf Pos 5 ins Ziel kam, entwickelt sich der Titelkampf zu einem waschechen Krimi. Hamlin liegt nun nurnoch 6Pkt hinter Johnson. Hinter Hamlin lauert auch noch Kevin Harvick (3. Platz) mit 62Pkt Rückstand.
Hinter Hamlin landete spektakulär Oldie Mark Martin. Er war irgendwann in die Wand gerauscht und auf Pos 14 zurückgefallen, doch die deformationen an seinem Auto hielten ihn nicht zurück um in den letzten Runden noch auf Pos 2 zu fahren. Starke Leistung.
Kyle Busch verbrachte eigentlich das Rennen immer um Pos 10 rum. Nach der letzten Gelbphase aber stritt er sich viele Runden lang mit Jimmie Johnson um Pos4. Kyle pushte, boxte und schaffte es dann auch an Johnson vorbeizukommen und das Rennen auf Pos 4 zu beenden.
Auch die "Junir-Nation" durfte mal wieder richtig abfeiern. Dale Earnhardt Jr führte das Rennen 90 Runden an. Am Ende wurde er 7ter.
Für Jeff Gordon war es kein so Toller Tag. Mal lag er in Führung und war vorne dabei, dann klappte der Boxenstop nich und er fiel raus aus den Top 10. Dann wollte Gordon an Kurt Busch vorbei und gab ihm einen leichten Schubser den Busch aus der Spur warf. Das lies sich Kurt Busch nicht gefallen und schob Jeff Gordon in die Mauer. So muss Jeff Gordon mit Pos 20 seine Titelgedanken beiseite legen.
Nun heisst es abwarten was beim nächsten Rennen so alles passiert. Da geht es auf den Talladega Superspeedway. Was da alles möglich ist wisst Ihr ja selbst....
Keep racing
[Jo|nascar-stammtisch.de]
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Am Sonntagmorgen deutscher Zeit ging das einzige Nachtrennen im Chase for the Sprint Cup in Charlotte über die Bühne. Das Bank of America 500 war das fünfte Chase-Rennen in diesem Jahr.
Jeff Gordon nahm das Rennen von der Pole aus in Angriff und verteidigte souverän seine Führung in den ersten Kurven. Hinten ging es gleich rund, schon in Runde 2 setzte Newman sein Auto in die Wand und konnte das Rennen erst nach längerer Reparatur wieder aufnehmen. Bei diesem Zwischenfall wurde auch Teamkollege Stewart involviert. Ihm ist jemand hinten auf die Ecke gefahren, als er versuchte, Newman auszuweichen. Stewart konnte das Rennen, nachdem ein bisschen getaped wurde, von hinten wieder aufnehmen. Die nächste Gelbphase wurde von Kurt Busch ausgelöst, der sich ohne Fremdeinwirkung drehte, ein paar Runden später verlor der Tabellenführer Johnson seinen Chevy. Jetzt kam ein längerer Green Flag Run, den Kyle Busch bis zu den Pitstops unter grün anführte. Wenig später beklagte sich Kyle über ein klemmendes Gaspedal, was sich aber nach wenigen Runden selbst reparierte. In Runde 123 verlor Kahne, wie viele andere auch, in Turn 4 das Auto und krachte in Sam Hornish Jr., der das Rennen danach beenden musste. Auch für Kahne war das Rennen vorbei, er stieg sauer aus und überließ JJ. Yeley seinen Ford. Beim anschließenden Restart führte Mark Martin das Rennen an, nachdem er nicht in die Box abbog. Er wurde allerdings schnell von Jamie McMurray überholt. In der Zwischenzeit war Johnson nach seinem Dreher wieder in die Top 5 vorgestoßen; nach weiteren Green Flag Stops und einem Überholmanöver gegen Jamie McMurray übernahm er in Runde 189 die Führung. Weitere Gelbphasen folgten, ausgelöst durch Turn-4-Dreher von Ambrose, Burton und Robby Gordon. Beim Restart in Runde 250 Führte Kyle Busch vor Johnson. Gute 50 Runden später warf NASCAR eine Debris-Caution, es sollte die letzte Gelbphase des Abends werden. Die Führenden blieben geschlossen draußen, die Reihenfolge beim Restart: Kyle Busch, Jamie McMurray, Jimmie Johnson, Denny Hamlin. Wie bei jedem Restart zuvor kam die #1 sehr gut weg, konnte sich vor die #18 schieben und gab die Führung, nicht zuletzt wegen des Kampfes um Platz 2 bis zur Zielflagge nicht mehr ab. Platz 2 konnte Kyle Busch verteidigen, Johnson war einige Male daneben, wollte aber kein unnötiges Risiko in den letzten Runden eingehen. Der Zweite in der Meisterschaft, Hamlin, kam auf Platz 4 ins Ziel. Kevin Harvick bleibt dritter in den Standings, Jeff Gordon vierter. Der hat allerdings viel Boden verloren, da er erst Batterieprobleme bekam und plötzlich langsam wurde und später noch zu schnell in der Box war. Kyle Busch hat die fünfte Gesamtposition von Stewart übernommen, der nach dem frühen kleineren Unfall nie wirklich ins Geschehen eingreifen konnte und nur auf Platz 21 landete.
Nächste Woche gehts nach Martinsville, der Strecke, auf der in den letzten Jahren nur zwei Fahrer gewinnen konnten. Die beiden Tabellenführer Johnson und Hamlin… [David|nascar-stammtisch.de]
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Tony is back !! [11.10.2010]
Was war das für ein tolles Rennen gestern auf dem Autoclub-Speedway in Fontana. Durchgehend wurde hart gefighted. Teilweise trauten sich die Piloten zu fünft nebeneinander in die Turns. Auch gabs einige Leader, doch am Ende freute sich einer richtig. Weiterlesen !!
Tony Stewart versuchte bisher 19x in Fontana zu gewinnen, vergeblich. Bis er am Sonntagabend nach einem tollen, spannenden Chase-Race in der Victorylane stand. Doch leicht hatte er es nicht, es hätten auch einige andere Fahrer gewinnen können. Mark Martin fuhr zb auch immer vorne mit. Clint Bowyer der auf Pos 2 landete zeigte ebenfalls eine starke Leistung und hätte den Sieg auch verdient gehabt. Mit dem vorletzten Restart schoss er an Paul Menard und Regan Smith (die nur 2 neue Reifen nahmen) vorbei an die Spitze. Kasey Kahne nutzte es aus daß Jimmie Johnson und Clint Bowyer aufgehalten wurden, und war plötzlich auf Pos 2. Diesen musste er aber nach weiteren Runden wieder an Jimmie und Clint abgeben. Beim letzten Restart bei 2 to go sicherte sich Tony seine Führung und den Sieg, wärend Jimmie seinen 2ten Platz noch an Clint abgeben musste. Auf dem 4ten Platz beendete dann Kasey Kahne, und auf dem 5ten Platz Ryan Newman das Rennen. Kyle Busch sorgte auch wieder für tolles Racing. Mal war er vorn dabei, dann bekam er eine Durchfahrtsstrafe weil er zu schnell in der Pit war. Doch dies konnte ihn nicht aufhalten, und er jagte von Pos 15 wieder bis in die Top 5 als er plötzlich eine riesige Rauchwolke von sich gab. Diemal hatt es ihm den Motor und wohl auch die Träume vom Titel zerrissen..Thats Racing.. [Jo|nascar-stammtisch.de]
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Rennbericht Air Guard 400 @ The Richmond International Raceway
Heute gibt es nur ein kleinen Kurzbericht vom Cuprennen in Richmond. Weder ich noch Robert hatten das Rennen Live verfolgen können. Nun ja, es gab ja auch nicht wirklich viel zu sehen. Einen Reifenplatzer von Reutiman nach Rempler von Montoya und ein kurzer Regenschauer waren wohl schon alle Highlights. Mein persönliches Highlight war natürlich wieder einmal: Kyle Busch. Viele hatten ihn schon abgeschrieben da er von Pos 32 startete. Doch Kyle zeigte wiedermal was im NASCAR Sport so möglich ist und fuhr am Ende auf Pos 2. Kyle musste sich nur seinem Teamkollegen Denny Hamlin geschlagen geben. Auch er startete ausserhalb der Top 10 und wurde sogar noch fast von Kyle eingeholt, doch er behielt die Nase (oder den Splitter) vorn und gewann. Weiter landeten auf den Plätzen 3.Jimmie Johnson, 4.Joey Logano 5. Marcos Ambrose. Unser Europäischer Debütant Matthias Ekström hielt sich tapfer und zeigte einen ganz guten Auftritt. Er startete von Pos 42 und beendete das Rennen mit 4 Runden Rückstand auf Pos 31. Immerhin 2 Plätze vor Dale Earnhardt Junior und 1 Platz vor Greg Biffle.
Mit seinem sechsten Sieg sicherte sich Denny Hamlin auch die Tabellenspitze beim Start zum Chase the Cup !! Nun wird ab dem nächsten Rennen in Loudon um den Titel gefahren und hoffentlich auch fair gefightet. Hier nun die Fahrer die sich auf die Jagd machen um am Ende als Champion dazustehen. 1.Denny Hamlin, 2.Jimmie Johnson, 3. Kevin Harvick, 4.Kyle Busch, 5.Kurt Busch, 6.Tony Stewart, 7. Greg Biffle, 8.Jeff Gordon, 9.Carl Edwards, 10.Jeff Burton, 11.Matt Kenseth, 12.Clint Bowyer. Bester 'non-chaser' auf 13.Ryan Newman.
Hier nun auchmal ein Zwischenstand zum Chase of Rennexperte 2010..
Beim Tollen Tipspiel von Tommy auf www.rennexperte.de freut es mich pers. sehr daß sich doch ein paar Stammtischler auf der 1ten Seite wiederfinden. Und zwar steht COTdriver (Flo) mit 156 Pkt auf der Pole und führt das Feld in den Chase. Mit 154 Pkt ist ihm Robert verdammt dicht auf den Fersen auf Pos 2. Auf Pos 19 sehen wir unseren Wallmeier (Hans) mit 134 Pkt. Auf Pos 27 und 28 ist es zwischen SCOM und mir (Mad-JO) übelst eng. Wir haben beide 129 Pkt doch hab ich Schlafmütze 2 Rennen weniger. Die nächsten sind dann auf Pos 37 der racer10392 (125 Pkt), knapp gefolgt vom Frankboss#17 mit 124 Pkt. Weiter Stammtischler Platzierungen: Pos 46: Edelmetaller 121 Pkt, Pos 54 AJ7 110 Pkt und Pos 65 Jeff_gordon-24 (NRC) 105 Pkt. Auch bei diesem Chase gehts nun um die Wurschd, mal sehn wer am Ende den Preis von SCOM-RACING.DE in den Händen hält.
So liebe NASCAR-Freunde, das wars mal in aller kürze von mir. KEEP RACING .. [Jo|nascar-stammtisch.de]
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Rennbericht Emory Healthcare 500 @ The Atlanta Motor Speedway
(Atlanta, GA – 06.09.2010) Mit dem Sieg beim Emory Healthcare 500 auf dem Atlanta Motor Speedway gewinnt Tony Stewart nach 31 sieglosen Rennen endlich wieder ein NASCAR Sprint Cup Series Race. Das Podium beim ersten Smoke Sieg in diesem Jahr runden Carl Edwards und Jimmie Johnson ab.
Vorweg: Ich hab das Rennen nicht LIVE gesehen, nur das Race Rewind von www.nascar.com. Ich hoffe dennoch, dass die Zusammenhänge so passen und Euch der Bericht über das 25. Saisonrennen des NASCAR Sprint Cups gefällt.
Bei Bilderbuchwetter und vor zahlreichen Fans fiel pünktlich um 19.47Uhr Ortszeit die grüne Flagge zum 2. Labor Day Weekend Rennen auf dem Atlanta Motor Speedway in der Geschichte. Im Großen und Ganzen lässt sich das Rennen in 3 Abschnitte zusammenfassen. Im 1. Renndrittel, so bis Runde 130, waren Denny Hamlin, Ryan Newman (nur in der Startphase), Kyle Busch und Tony Stewart die dominierenden Fahrer. Kyle Buch eliminierte sich zunächst selbst, nachdem er zu schnell in der Boxengasse war. Auch für den anderen Gibbs-Piloten Denny Hamlin lief es nicht mehr ganz rund, ihm zerriss es den Toyota Motor und hatte früher Feierabend. Nachdem Tony Kyle und Hamlin los hatte gesellten sich prompt die nächsten beiden Gegner zu Smoke, nämlich Carl Edwards und Jimmie Johnson. Diese drei Fahrer prägten im zweiten Renndrittel die Spitzenplätze. Im Mittelfeld gab es auch einige schöne Positionskämpfe, leider häuften sich aber auch die Gelbphasen und zerstörten so den schönen Rennrhythmus. Für den Leader in der Punktewertung, Kevin Harvick, verlief das Rennen nicht ganz ohne Probleme. Ein Reifenschaden vorne links nahm ihm die Chance auf ein gutes Ergebnis. So, jetzt aber zur Schlussphase. Gleich ein Blick auf die letzten Boxenstopps in Runde 298. Carl Edwards setzte sich da gegen Tony Stewart, Kasey Kahne und Jimmie Johnson durch. Beim anschließenden Restart hatte Stewart leichtes Spiel und holte sich den Platz an der Sonne zurück, zeitglich schliff bei Kahne ein Reifen an der Verkleidung und eine Feder sprang heraus, so dass NASCAR die letzte Caution des Abends warf. Der letzte Restart stellt für Tony Stewart keine Probleme mehr da. Am Ende gewann Smoke seit dem Kansas 400 auf dem Kansas Speedway im Oktober 2009 wieder ein Rennen im Sprint Cup und verwies Carl Edwards und Jimmie Johnson auf die restlichen Plätze des Podiums. Die Top 5 runden übrigens Jeff Burton und 3-fach Bristol Sieger Kyle Busch ab.
So, und jetzt noch kurz zum Chase. Kevin Harvick und Jeff Gordon waren ja vor dem Rennen in Atlanta schon sicher dabei. Am Sonntag gesellten sich nun auch Kyle Busch, Tony Stewart, Carl Edwards Jeff Burton, Jimmie Johnson, Kurt Busch, Matt Kenseth und Denny Hamlin hinzu. Somit sind nun 10 Plätze sicher belegt, nächste Woche in Richmond könnte es nochmal einen heißen Fight um die restlichen 2 Plätze geben. Sollte aber nicht außergewöhnliches passieren, so behaupte ich jetzt einfach mal, dass Biffle und Bowyer den Chase abrunden. Aber man weiß ja nie, nächstes Wochenende müssen 400 Runden in Richmond gefahren werden und da kann bekanntlich IMMER SOOO VIEL PASSIEREN!!!
Das NNW Series Rennen, welches ebenfalls in Atlanta stattfand konnte Jamie McMurray für sich entscheiden. Er hielt Kyle Busch und Carl Edwards hinter sich, die am Ende mit den Plätzen 2 und 3 zufrieden sein mussten.
Das Truck Rennen in Kentucky gewann Todd Bodine, der somit seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbaut. Das Podium auf dem Kentucky Speedway rundeten Johnny Sauter und Aric Almirola ab. .[Robert|nascar-stammtisch.de]
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Rennbericht Irwin Tools Night Race @ Bristol (22.8.2010)
(Bristol, TN) Es ist vollbracht ! Kyle Busch fährt sich in die NASCAR Geschichtsbücher. Erst gewinnt er am Donnerstagmorgen das Truck Race, dann Samstagmorgen das Nationwide Race und am Sonntagmorgen dann noch das CUP Rennen. Und das alles auf einem Track an einem Wochenende.
Das hat noch kein Fahrer in der NASCARgeschichte geschafft alle 3 Klassen an einem Wochenende und dem selben Track zu gewinnen. Dabei muss man noch erwähnen daß Kyle im Truck Race von ganz hinten, und im CUP Race von Pos 21 startete. Das CUP Race beherschte aber erstmal Jimmie Johnson. Er fuhr eigentlich ganz locker vorne weg bis auf einmal in Lap 172 Kyle hinter ihm auftauchte, ihn überholte und die Führung übernahm. Diese gab Kyle dann auch lange nichtmehr aus der Hand. Doch plötzlich fuhr Jamie McMurray großartig auf, und übernahm bei 112 Laps to go die Führung. Einige freuten sich nun, da sie meinten Kyle würde nun nicht gewinnen, doch es kam anders. Als ungefähr bei Lap 400 Kyle sah daß Jamie unter green in die Pit fuhr, überholte Kyle ihn noch mit einem coolen Manöver kurz vor der Pitlane. Auch Kyles Pitcrew war top und 1 Sekunde schneller als Jamies Crew. Dadurch fuhr Kyle nun als 2ter hinter Reutimann und vor Jamie wieder aus der Pit. Bei 72 Laps to go hatte Kyle genug und kämpfte sich an Reutiman vorbei, übernahm die Führung und fuhr einen 2 Sekunden Vorsprung heraus der ihm den Sieg beim Irwin Tools Night Race sicherte.
Für einige andere Stars lief das Rennen überhaupt nicht. Tony Stewart fuhr auch stark vorne mit, wurde aber, als er wegen einem crash vor ihm abbremsen musste, von Carl Edwards gerammt und sein Car war so stark beschädigt, daß er in die Garage musste. Edwards bis zu diesem Moment auf 3 liegend, fiel dadurch ebenfalls weit zurück. Jimmie Johnson wurde bei einem Restart bei Lap 263 von Montoya in die Wand geschickt. Dadurch war auch sein Auto so stark beschädigt daß er in die Garage musste, um mit vielen Runden Rückstand wieder am Renngeschehen teilzunehmen.
Die Top 5 beim Irwin Tools Night Race @Bristol: 1. Kyle Busch, 2. David Reutiman, 3. Jamie McMurray, 4. Clint Bowyer 5. Kasey Kahne.
[Jo|nascar-stammtisch.de]
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Rennbericht „CARFAX 400 @ The Michigan International Speedway
(Brooklyn, MI) Kevin Harvicks Sieg beim „CARFAX 400 auf dem Michigan International Speedway war sein erster nicht Restrictor-Plate-Sieg seit Phoenix im Herbst 2006. Zudem steht Harvick als erster sicher im „Chase for the NASCAR Sprint Cup 2010. Denny Hamlin und ein starkes Roush-Team runden die Top 5 ab.
Bei besten Wetterbedingungen und vor zahlreichen Fans fiel gegen 13.20Uhr Ortszeit die grüne Flagge zum „CARFAX 400. Gleich zu Beginn schnappte sich Johnson Platz 1 und fuhr erstmal allen vorne weg. Doch nach einigen Runden bekam die #48 Probleme mit den abbauenden Reifen und fiel zurück, war aber zu jeder Zeit in den Top 15 wiederzufinden. In Runde 32 löste Kurt Busch die erste Caution des Tages aus, beim Penske Piloten zerriss es den Dodge-Motor. Als es dann endlich weiter gehen konnte setzte sich Biffle ab. Zwischenzeitlich zog eine kleinere Regenwolke über den Speedway, was auch die zweite Caution verursachte. Zum Glück fielen nur ein paar Tropen, so dass das Rennen wieder aufgenommen werden konnte. Gegen Rennmitte duellierten sich an der Spitze Tony Stewart, der bis zu diesem Zeitpunkt ein recht gutes Rennen fuhr und immer in den Top 5 zu finden war, und Kevin Harvick. Die dritte Caution des Tages wurde dann durch Ryan Newman und Joey Logano ausgelöst. Newman überholte gerade Logano, als dieser plötzlich mit starkem Übersteuern kämpfen musste, Logano lenkte dagegen und traf Newman Unglück. Ryan Newman ging quer, konnte aber seinen Chevrolet souverän abfangen und ohne Feindkontakt weiterfahren. Nach der fünften Gelbphase wegen Teilen auf der Strecke ging es dann in die heiße Schlussphase. Zunächst führte noch Stewart ein paar Runden, doch Hamlin und Harvick konnten durchs Windschattenfahren an Smoke vorbeigehen. Erst 11 Runden vor dem Ende setzte Kevin Harvick sein erfolgreiches Überholmanöver gegen Denny Hamlin und fuhr dem dritten Saisonsieg entgegen. Am Ende reichte es für den Richard-Childress-Pilot zum Sieg auf dem Michigan International Speedway vor Gibbs-Pilot Denny Hamlin. Hinter den beiden musste sich Tony Stewart noch dem Roush-Dreierpaket Carl Edwards, Greg Biffle und Matt Kenseth geschlagen geben. In den Standings führt weiterhin Kevin Harvick, der mit dem Sieg nun auch sicher im „Chase for the NASCAR Sprint Cup 2010 steht. Beim Kampf um den letzten Chase-Platz zwischen Clint Bowyer und Mark Martin ist es nach wie vor eng. In Michigan konnte Bowyer mit einem guten Ergebnis wieder in die Top 12 reinrutschen, nachdem es für Mark überhaupt nicht lief. [Robert|nascar-stammtisch.de]
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Rennbericht Heluva Good! Sour Cream Dips 220 @ The Glen
(Watkins Glen, NY) Nach über 3 Jahren und 113 sieglosen Rennen gewann Juan Pablo Montoya auf dem Watkins Glen International sein zweites Sprint Cup Rennen nach Sonoma 2007. Kurt Busch und Marcos Ambrose auf den weiteren Plätzen.
Über weite Strecken hinweg zeigte der Earnhardt-Ganassi Pilot eine fabelhafte Vorstellung und hatte seine Gegner zu fast jeder Zeit unter Kontrolle. Bereits in Runde 6 übernahm Montoya die Führung und setzte sich vorne ab. Nach der ersten Caution musste der Kolumbianer um seine Führung zittern. Ambrose und Montoya boten den Fans einen spannenden Zweikampf und so gelang es dem Australier in Runde 41 an Montoya vorbeizugehen. Der erste größere Zwischenfall ereignete sich zwischen Tony Stewart und Boris Said, der für das Road Course Rennen den #83 Red Bull Toyota fuhr. Eingangs der Esses drehte Stewart den Red Bull Piloten um. Zuvor ging Said in Turn 1 an Stewart vorbei, Tony wich auf den angesetzten Asphalt aus und wollte anschließend wieder zurück auf die Strecke. Said ließ Stewart aber nicht genügend Platz und so drehte Tony Stewart Boris Said in die Wand. Für Vorjahressieger Tony Stewart reichte es am Ende noch zu einem 7. Platz, Said musste nach dieser Aktion das Rennen beenden. Ein weiterer Unfall ereignete sich zwischen Jimmie Johnson und Denny Hamlin. Zunächst wurde Johnson in der Zielkurve von Jeff Burton und Kyle Busch umgedreht, da Kyle Busch zu optimistisch war und zu dritt durch die Kurve wollte. Denny Hamlin, der Johnson noch ausweichen wollte konnte im Reifenqualm nicht mehr sehen und traf die #48. Dabei beschädigte sich Hamlin seine Front und musste sein Auto abstellen. Leader Montoya holte sich während den ganzen Tumulten im Mittelfeld noch die 5 Extrapunkte für die meisten Führungsrunden. Auch beim letzten Restart 16 Runden vor Schluss hatte Montoya alles im Griff und konnte sich sofort von Ambrose absetzten. Nach 90 Runden fuhr dann J. P. Montoya nach über 3 Jahren wieder als erster über die Ziellinie und gewann hochverdient das Heluva Good! Sour Cream Dips 220 @ The Glen. Kurt Busch schnappte sich noch in der vorletzten Runde den Australier Ambrose und belohnte sich nach einer starken Fahrt mit Platz 2. Marcos Ambrose, A. J. Allmendinger und Carl Edwards auf den weiteren Plätzen in Watkins Glen.
Das Nationwide Series Rennen in Watkins Glen entschied Marcos Ambrose zum dritten Mal in Folge für sich. Joey Logano und Kevin Harvick auf den Plätzen 2 und 3.
Das Nachtrennen der Camping World Truck Series in Nashville, Tennessee wurde von Todd Bodine gewonnen. Austin Dillon und Aric Almirola auf den weiteren Plätzen (Robert/www.nascar-stammtisch.de)
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Rennbericht Pennsylvania 500 @ The Pocono Raceway
Roush-Pilot Greg Biffle bescherte am Sonntag seinem Team und der Marke Ford den ersten Sprint Cup Sieg des Jahres 2010. Das zeitweise recht chaotische Rennen wurde durch einen schweren Unfall von Elliott Sadler überschattet, der aber zum Glück ohne Verletzungen blieb.
Das Wetter in den Pocono Mountains ließ mal wieder zu wünschen übrig. Kurz vor dem geplanten Rennstart tröpfelte und so kam es, dass NASCAR den Start um 35min hinauszögern musste. Als es dann endlich losging, waren in den ersten gut 150 Runden Jimmie Johnson und Jeff Gordon die dominierenden Fahrer. Aber so richtig Spannend wurde es erst in den letzten 50 Runden, da krachte es in Runde 165 auf der Long Pond Straight so richtig. Jimmie Johnson schob Kurt Busch etwas zu stark an, der verlor sein Auto und wurde von Clint Bowyer zunächst in die äußere Wand geschickt. Kurt kam zurück und schlug zusätzlich noch in die innere Leitplanke hart ein. Dahinter erwischte es beim Ausweichversuch Elliott Sadler. Er schlug frontal im 90°-Winkel heftig in die innere Wand ein. NASCAR unterbrach nach diesem Unfall das Rennen und eine kleine Regenwolke kam so langsam Richtung Strecke. Als es wieder unter gelb weiterging kamen alle zu ihren letzten Boxenstopps herein, außer Sam Hornish Jr.. Es fing dann auch an zu regnen und die Autos wurden in die Box geholt, doch nach ein paar Minuten konnte es wieder mit Racing weitergehen. Neuer zweiter war zu diesem Zeitpunkt Greg Biffle, der sich beim Boxenstopp nur zwei neue Reifen holte. Beim Restart hatte er dann leichtes Spiel mit Sam Hornish Jr. und übernahm so die Führung. Dahinter kämpften in den letzten Runden Tony Stewart, Carl Edwards und Kevin Harvick um Platz 2, währenddessen fiel die #77 von Hornish immer weiter zurück. Am Ende gewann Greg Biffle das Pennsylvania 500 auf dem Pocono Raceway vor Tony Stewart, der sich gegen Carl Edwards durchsetzte. Kevin Harvick und Denny Hamlin runden die Top 5 ab.
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Pocono und die Sicherheit
by Robert
(Long Pond, PA) Nach dem Pennsylvania 500 am vergangenen Sonntag erkannte man nun schon zum wiederholten male, dass der Pocono Raceway in Long Pond, Pennsylvania nicht mehr zu den sichersten Rennstrecken des NASCAR Sprint Cups gehört.
Im Großen und Ganzen gibt es drei große Sicherheitsmängel am Pocono Raceway. Wir hätten da einmal den fehlenden Fangzaun im Bereich Ende Start/Ziel bis zu Turn 2. Von Turn 2 bis Ende Start-und-Ziel befindet sich ja ein Fangzaun. In diesem oben beschriebenen fangzaunlosen Bereich gibt es hinter der äußeren Betonmauer Sträucher. Wie diese Sträucher zur Sicherheit beitragen, haben wir ja im Juni gesehen, als Kasey Kahne beinahe durch die Sträucher hindurch flog. Ein weiterer Punkt sind die großen Rasenflächen im Infield. Hierzu ein Originalzitat von Greg Biffle, der sich auf nascar.com über die Sicherheit von Pocono folgendermaßen äußert:
"I think we've seen on TV from races a while ago and as recent as the last race here five weeks ago that the large area of grass down off the race track can present problems. These cars are really, really hard to control at 200 [mph] in the grass. It's a challenge and whether it's more pavement like the restrictor plate race tracks did when they had problems -- Daytona and Talladega both had issues like that and they paved that whole area and the cars don't get upside-down and flip through there anymore."
Diese Asphaltflächen haben im Gegensatz zum Gras zwei ganz große Vorteile. Vorteil #1: die Ebenheit. Durch den glatten Asphalt nimmt man das Risiko, dass sich die Autos in Unebenheiten des Rasens einhängen und sich so bei hohem Tempo überschlagen. Vorteil #2: die Autos lassen sich abbremsen. Soll heißen, wenn sich ein Fahrer bei Topspeed dreht bzw. umgedreht wird und er voll in die Eisen steigt, hat er bei einer Asphaltdecke bessere Chancen sein Auto noch so abzubremsen, dass er nicht ungebremst in die Wand einschlägt. Nehmen wir doch gleich den Sadler Unfall als Beispiel. Sadler verlor seinen Wagen, weil ihn ein Gegner hinten reinfuhr, er verlor sein Auto und wir kennen den Rest. Auf dem Rasen hatte Sadler's Auto kaum Verzögerung, er schlug immer noch mit ca. 250km/h ein und das auch noch frontal im 90°-Winkel. Ich behaupte und denke mal, dass mir da auch einige zustimmen würden, bei einer Asphaltdecke wär Sadler nicht so stark eingeschlagen, dass es ihm gleich den Motor vorne wegriss hätte. Um noch zum dritten Sicherheitsmängel zukommen: die Leitplanke mit einem Erdhaufen dahinter. Als 2002 Dale Earnhardt Jr. und Steve Parker in Pocono einen schweren Unfall hatten, war die Leitplanke nur mit Pfosten leicht befestigt. Als Steve Parker in die Leitplanke einschlug gab diese nach. In den folgenden Jahren entschieden sich wohl die Verantwortlichen des Pocono Raceway aufgrund dieses Crashs dazu, einen Erdhaufen hinter der Leitplanke zu errichten, so dass die Leitplanke nicht mehr nachgibt. Dies ging in den letzten Jahren zwar gut, aber eine wirklich optimale Lösung ist das auf keinen Fall. Nun gab der Pocono Raceway während dem Sprint Cup Weekend im Juni bekannt, dass man das Oval in Sachen Sicherheit umbauen möchte. Bis zum nächsten Jahr wird die Leitplanke samt Erdhaufen zum Glück komplett weggerissen. Bis jetzt ist sicher, das von Turn 1 bis zu Turn 3 eine komplett neue Wand angesetzt wird, welche dann auch noch eine Safer Barrier abbekommt. Desweiteren munkelt man darüber, dass der Fangzaun erweitert wird und, dass Teile des Rasens gegen Asphalt ausgetauscht wir. Das letzte Wort in dieser Sache ist aber noch nicht gesprochen.
Hoffen wir, dass die Betreiber den Pocono Raceway in Sachen Sicherheit wieder aufbessern. Denn die letzten Rennen waren zwar zu Beginn etwas zäh, aber die Schlussphasen hatten es in den letzten Jahren immer so richtig in sich.
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Rennbericht Brickyard 400 @ Indianapolis:
Das 20. Saisonrennen, welches auf dem Brickyard stattfand, war mal wieder kein unglaublich spannendes, aber dennoch schön anzuschauendes Rennen. Anfangs gab es mal wieder Probleme mit den Goodyear Reifen und man war an das Rennen von 2008 erinnert, doch die grüne Strecke wurde mit zunehmender Rennlänge immer besser und so verschwanden dann auch die Reifenprobleme. Richtig Spannend wurde es erst in der Schlussphase, ca. 30 Runden vor dem Ende standen die letzten Boxenstopps an. JPM führt zu diesem Zeitpunkt das Rennen souverän an und nahm für die Schlussphase vier neue Reifen mit. Tony Stewart, Kevin Harvick und Jamie McMurray entschieden sich für zwei neue und gewannen so einige Plätze. Die vier neuen Reifen bei JPM entpuppten sich als krasse Fehlentscheidung, so hatte der Kolumbianer im Pack große Probleme mit seinem Handling und warf wenige Runden später sein Auto in Turn 4 weg. Beim anschließenden Restart setzte sich dann Jamie McMurray gegen Kevin Harvick auf der Außenbahn durch und ließ sich den Platz an der Sonne nicht mehr nehmen. Greg Biffle, der wie JPM beim letzten Boxenstopp vier neue Reifen mitnahm und im Pack auch ein paar Probleme hatte, kam zwar noch an Harvick ran, konnte aber kein Überholmanöver mehr setzen. So gewann also McMurray sein zweites Rennen in diesem Jahr, den ersten Erfolg holte er sich ja beim „Great American Race in Daytona. Mit den Siegen beim Brickyard 400 und dem Daytona 500 ist McMurray erst der dritte Fahrer, der die beiden größten Rennen in einem Jahr gewinnen konnte. Zuvor taten dies Jimmie Johnson 2006 und Dale Jarrett 1996. Kevin Harvick brachte Platz 2 vor einem stark fahrenden Greg Biffle nach Hause. Die Top 5 rundeten Clint Bowyer und Tony Stewart ab.
Das Nationwide Rennen auf dem OReilly Raceway Park konnte mal wieder Kyle Busch für sich entscheiden. Carl Edwards und Aric Almirola mussten sich mit den Plätzen 2 und 3 zufrieden geben.
Zu guter letzt noch zum Camping World Truck Series Rennen. Das Rennen konnte der aktuelle Champion Ron Hornaday gewinnen, für ihn war es sein erster Saisonsieg. Platz 2 belegte Kyle Busch vor Matt Crafton.
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Rennbericht LifeLock.com 400 @ Chicagoland Speedway
Das 19. Saisonrennen des NASCAR Sprint Cups auf dem Chicagoland Speedway hatte mal wieder alles, was sich ein Fan wünscht. Tolle Grünphasen, nur 4 Gelbphasen und am Enden einen Sieger, der endlich seinen ersten Sieg in „einem richtigen Rennen feiern konnte. Dieser Jemand war kein geringerer als David Reutimann. Für den 40-jährigen, aus Florida stammenden Reutimann war es zwar schon sein 2. Sieg im NASCAR Sprint Cup, doch mit dem Coca Cola 600 2009 gewann er ja ein Regenverkürztes Rennen mit ganz viel Glück. Jimmie Johnson, der seit Mitte letzter Woche Vater ist, hatte das Rennen zu Beginn voll im Griff, ehe er in Runde 137 sein übersteuerndes Auto verlor und sich drehte. Am Ende kam er auf Platz 25 ins Ziel. Ein etwas heftiger Crash ereignet sich zwischen Bill Elliott und Robby Gordon. „Awesome Bill krachte nach einem Reifenschaden in die Mauer und blieb auf der Strecke stehen, Robby Gordon konnte Elliotts Auto nicht mehr ausweichen und krachte hinein, beiden ist aber nichts passiert. 50 Runden vor dem Ende setzte sich dann Reutimann gegen Jeff Gordon durch und gewann das LifeLock.com 400. Jeff Gordon musste sich am Ende noch Carl Edwards geschlagen geben. Die Top 5 runden Clint Bowyer und Jamie McMurray ab.
Das Nationwide Rennen, welches ebenfalls auf dem Chicagoland Speedway stattfand konnte Kyle Busch vor Teamkollegen Joey Logano und Brian Scott für sich entscheiden. Rennamazone Danica Patrick konnte endlich mal ein Rennen ohne größere Probleme beenden und kann mit Platz 24 zufrieden sein.
Beim Truckrennen am Sonntag auf dem Iowa Speedway holte sich Austin Dillon in einer überragenden Fahrt, er führte 187 von 205 Runden an, den Sieg vor Johnny Sauter und Matt Crafton.
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Rennbericht Coke Zero 400 @ Daytona
Es war eins der besten Rennen des Jahres, das Coke Zero 400 des Jahres 2010. Nachdem mal wieder übliches Sommerwetter in Florida herrschte, sprich leicht regnerische Bedingungen, musste man den Rennstart von 19:45Uhr auf 21:30Uhr nach hinten legen. Aber als es dann los ging, war natürlich jeder Fan auf seinem Platz und verfolgte das Rennen. Superspeedwayracing at its best!! Durchgängig 2-wide und des Öfteren auch 3-wide, was für Daytona Verhältnisse eigentlich nicht geht, aber was heißt hier eigentlich. Für Kyle Busch, der vorne ein sehr schnelles Auto hatte, war der Abend aber schon nach 103 Runden vorbei, als er sich etwas zu früh vor Montoya setzten wollte und so in die Wand von JPM geschickt wurde. Das Rennen war relativ flüssig und so begannen nach ca. 2,5h Rennzeit die letzten Runden des Rennens. Doch pünktlich um Mitternacht und somit der Tageswechsel vom 3.7.2010 auf den Geburtstags-Tag der USA, den 4.7.2010 krachte es in Turn 3 gewaltig. Kurt Busch und Jeff Burton, waren sich kurz nicht einig, berührten sich, Kurt drehte sich am Apron entlang und kam wieder hoch, der Rauch der qualmenden Reifen löste eine Kettenreaktion im hinteren Feld aus und so kam es, dass das halbe Feld in Runde 148 Feierabend machen konnte. Nach 20min Redflag konnte es dann endlich weitergehen. Aber das war noch nicht alles. Die letzten 10 der 12 Runden verliefen glatt, doch Sam Hornish Jr. der ein sehr starkes Rennen fuhr verschätze sich in Turn 4, sein Auto untersteuerte und so räumte er seinen Teamkollegen Kurt Busch mit ab. ‚Wieder Geld und es folgte somit das 1. Green-White-Checkered. Zu diesem Zeitpunkt lagen Clint Bowyer, Kevin Harvick, Jeff Gordon und Kasey Kahne auf den Plätzen 1-4. Doch am Ende hatte der Talladega Gewinner Kevin Harvick die Nase vorne, nachdem er auf der Gegengeraden einen netten Push von Kasey Kahne erhielt. Bowyer wurde sogar noch umgedreht. So gewann Harvick vor Kahne und Jeff Gordon. Platz 4 belegte der Sieger des Nationwide Rennens, Dale Earnhardt Jr., gefolgt von Jeff Burton, der die Top 5 abrundet.
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Rennbericht Lenox Industrial Tools 301 @ Loudon
Was war das für ein Rennen am Sonntag ? Bis zur Lap 250 passierte eigentlich so gut wie nichts, ausser daß bei Lap 30 eine Debris-Caution wegen einer Plastikgetränkeflasche geworfen wurde und Kyle Busch von Startposition 22 an die Spitze fuhr und dort kräftig mitmischte. Auch J.P. Montoya mischte an der Spitze stark mit, bis er auf einmal aus den top 10 fiel weil er sich seinen Splitter bei einem Zweikampf mit Jeff Gordon beschädigte. Dann auf einmal Gelb !! Monty verkehrt rum in der Mauer. Was war passiert ? Monty kämpfte gegen seine Probleme an und fightete um jeden Platz, doch als er mit R. Sörenson kämpfte touchierte dieser Monty hinten Links und drehte ihn in die Mauer. Durch den heftigen Einschlag war für Monty ans weiterfahren nicht zu denken. Dann wenig später die Szene die mir den Abend versaute. Kyle Busch und Jeff Burton kämpfen um Platz 3. Kyle zieht aussen an Burton vorbei, doch der verliert kurz sein Auto und rutscht in Kyles Auto. Dadurch drehte sich Kyle, doch er konnte sein Car genial abfangen und das Rennen von Pos 15 fortsetzen. Bei 9 to go dann der letzte Restart. JJ, Kurt Busch, Tony Stewart auf Pos 1-3. Jimmie erkämpft sich Pos 1 bis auf einmal Kurt Busch innen neben ihm ist und ihn ganz leicht am Heck touchiert. Jimmie musste so vom Gas um sein Auto nicht zu verlieren und Kurt zog vorbei. Doch wenige Runden später war Jimmie mit dickem Hals wieder an Kurt drann und kämpfte sich hart an Kurt vorbei. Gleichzeitig ist auch Tony Stewart wieder rangekommen und schaffte es noch an Kurt Busch vorbeizukommen. So endete das Rennen mit Jimmie Johnson als Sieger, gefolgt von Tony Stewart und Kurt Busch. Stark auch der 4te Platz von Jeff Gordon. Kevin Harvick rundet die Top 5 ab. Kyle Busch wurde am Schluß noch 11ter.
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